Besuch bei Chokyi Nyima Rinpoche in Kathmandu

Große Ehre wurde der Familie Lidauer-Sparber anlässlich ihrer Nepal Reise im Oktober zuteil: Nach dem Besuch der Stupa von Bodnath in Nordosten von Kathmandu, einer der größten Stupas weltweit und bedeutender buddhistischer Pilger-Ort, erhielten Wolfgang und Carmen Lidauer-Sparber und die beiden Söhne Max und Felix sowie eine Freundin der Familie eine private Führung durch das Ka-Nying Shedrub Ling Kloster und den prachtvollen Tempel. Dieser war beim Erdbeben 2015 so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er mittlerweile geschlossen werden musste und aller Voraussicht nach nicht wieder renoviert werden kann.

Derzeit beherbergt das Kloster rund 300 Mönche, ein Neubau sieht Plätze für bis zu 1000 Mönche vor. Buddhistischer Mönch zu werden ist eine persönliche, freiwillige Entscheidung, die jederzeit widerrufen werden kann. Für viele Kinder aus armen Verhältnissen bietet sie eine Chance auf eine gute Erziehung, Ausbildung und Versorgung, die gerade nach dem schweren Erdbeben 2015 von vielen wahrgenommen wurde.

Beeindruckt waren die Lidauer-Sparbers auch vom neu erbauten Rangjung Yeshe Institute, einem der Universität von Kathmandu angegliederten Zentrum für buddhistische Studien.

Rinpoche privat

Der Abt des Klosters und spirituelle Leiter von Gomde, Chokyi Nyima Rinpoche, dessen Eltern das Kloster in den 1970er Jahren gegründet hatten, ließ es sich nicht nehmen, Familie Lidauer-Sparber in seine private Residenz in den Hügeln nördlich von Kathmandu einzuladen. Kennen gelernt hatten sich Chokyi Nyima Rinpoche und die Familie Lidauer-Sparber bereits im Sommer 2017 anlässlich des Besuchs des Rinpoches im internationalen Zentrum für buddhistische Studien Gomde in Scharnstein, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Almtal Chalets befindet. Nach einem anregenden Gespräch, bei dem wichtige Dinge des Lebens besprochen, aber auch gescherzt wurde, lud Chokyi Nyima Rinpoche die österreichischen Gäste zum Mittagessen in den idyllischen Garten seiner Residenz ein. Anschließend erklärte er  seinen Gästen bei einem Spaziergang die Früchte und Pflanzen seines Gartens.

Zuvor ersuchte er Wolfgang Sparber um dessen handwerklichen Rat: ein altes, baufällig gewordenes Nebengebäude im Garten der Residenz sollte eigentlich abgerissen werden, es ist Rinpoche aber so ans Herz gewachsen, dass er eine Renovierung überlegt. In diesen Fragen hat Wolfgang Sparber Erfahrung: Auch das Almtal-Chalet war schließlich in mühevoller Arbeit über zweieinhalb Jahre so renoviert worden, dass es jetzt als ganz besonderes Refugium für Ruhesuchende wahrgenommen wird.

Vielen Dank an Chokyi Nyima Rinpoche und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gomde, allen voran Michael, dem persönlichen Assistenten Rinpoches, der diesen Besuch möglich machte!

Fotos: © Susanne Sametinger

Gruppenfoto: © Michael

 

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